Dampf-Tutorial – Akkus richtig laden – 18650

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In diesem Tutorial befasse ich mich mit den Akkus und wie sie diese schonend laden, um deren Lebenserwartung zu erhöhen. Hier wird erläutert was sie beachten sollten.

Rechtliche Hinweise

Der Inhalt der Anleitungen besteht ausschließlich aus meinen eigenen persönlichen Erfahrungen und muss nicht zwingend der Wahrheit entsprechen. Ich bin kein Arzt oder Wissenschaftler. Dampfen ist vom deutschen Gesetz her erst ab 18 Jahren erlaubt! Das Bildmaterial wurde aus Sicherheitsgründen wegen dem TPD2-Gesetz entfernt.

 

Akkus richtig Laden

Für eine lange Lebensdauer ist der richtige Umgang sehr wichtig. Die Akkuzellen nach Belieben zu laden, ist die schlechteste Variante. Jede Zelle hat eine bestimmte Anzahl an maximalen Ladezyklen. Ist diese Anzahl erreicht oder überschritten nimmt die Ladekapazität ab. Die Zelle ist folglich schneller leer als sonst, oder quittiert demnächst ganz den Dienst. Um das zu vermeiden sollten sie auf die folgenden wichtigen Dinge achten.

 

Externes Ladegerät

Laden Sie den Akku nicht immer wieder zwischendurch, denn jedes Laden verringert den Wert der Anzahl der Ladezyklen. Diverse Akkus verkraften es zwar besser als andere aber ratsam ist es nicht. Versuchen sie die Akkus wenn möglich immer in externen Ladegeräten zu laden. Sie kosten zwar nochmal 20-30 Euro aber sind ihr Geld auch wert. Die Akkus werden dort schonend mit einer vernünftigen Ladeelektronik geladen.

 

USB-Ladebuchse

Viele Akkuträger haben zwar die Möglichkeit, den Akku über eine USB Schnittstelle zu laden, aber die Ladeelektronik ist auf ein Minimum reduziert und dementsprechend nicht so effektiv und schonend wie ein externes Ladegerät. Grund dafür ist die kompakte Bauweise der Akkuträger die eine komplexe Ladeelektronik platztechnisch nicht unterbringen kann. Viele Hersteller weisen in den Anleitungen, die bei jedem Verdampfer beiliegen darauf hin, dass es zwar möglich wäre den USB Anschluss als Ladebuchse zu verwenden, raten aber davon ab.

Andere Hersteller schreiben, dass der USB Anschluss nur für Software-Updates genutzt werden kann. Meist ist es dann aber doch möglich über ihn zu laden. Ratsam ist es trotzdem nicht. Achten Sie auch darauf, dass sie Akkus nicht komplett leer Dampfen. Bei dem Ladevorgang für den Akku sind die ersten und letzten 10 Prozent richtig harte Arbeit. Wenn möglich entnehmen Sie die Akkus bei einer Restleistung von 10 Prozent und Laden diese, bis sie circa 90 Prozent erreicht haben. Das wäre die ideale Variante.

Leider zeigt kaum ein Ladegerät einen Prozentwert an. Es gestaltet sich also etwas schwierig diese Methode anzuwenden. Es reicht aber auch schon, wenn sie die Akkuzellen nicht komplett leer Dampfen, die Akkus nicht über den USB Anschluss laden und nicht zwischendurch immer wieder nachladen.

 

Weak Battery Problem

Hinweis für Akkuträger mit mehr als einer Akkuzelle: Sie sollten die Akkuzellen immer zusammen verwenden und auch zusammen laden. Das hat mit der Ladekapazität zu tun. Die Akkus sollten nach Möglichkeit eine nahezu identische Kapazität haben damit nicht das eine Akku stärker belastet wird und somit schneller die Kapazität verliert. Viele Akkuträger erkennen, ob die Akkus unterschiedliche Ladekapazitäten haben und geben einen Fehler aus (Weak Battery). Weiter Dampfen ist dann in den meisten Geräten nicht mehr möglich. Markieren Sie sich am besten auf den Akkus selbst, welche sie zusammen verwenden, sonst könnte es passieren, daß sie irgendwann die Akkus nicht mehr frei Kombinieren können, da sie eine zu unterschiedliche Ladekapazität haben.

Wenn sie noch etwas über das Thema erfahren möchten oder ich etwas vergessen habe, schreiben sie mir bitte in die Kommentare. Ich wünsche allzeit gut Dampf und immer einen vollen Tank.

 

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