Dampf-Tutorial – Grundlagen zum Dampfen Teil 1

In diesem Tutorial geht es um die Grundlagen die jeder Dampfer oder Neueinsteiger wissen sollte. Die einzelnen Bereiche werden allerdings nur auf das Wesentliche beschränkt.

Rechtliche Hinweise

Der Inhalt der Anleitungen besteht ausschließlich aus meinen eigenen persönlichen Erfahrungen und muss nicht zwingend der Wahrheit entsprechen. Ich bin kein Arzt oder Wissenschaftler. Dampfen ist vom deutschen Gesetz her erst ab 18 Jahren erlaubt! Das Bildmaterial wurde aus Sicherheitsgründen wegen dem TPD2-Gesetz entfernt.

 

Grundlagen – Backendampfen oder OpenDraw

Es gibt zwei Möglichkeiten einen Dampfer zu nutzen. Die eine Variante ist das Backendampfen. Hierbei wird der Dampf wie beim Rauchen erst in den Mund gezogen und dann eingeatmet. Die Wicklungen sind dabei jenseits der 1Ohm. Dies kommt dem Rauchen sehr nah.

Die zweite Variante wäre das OpenDraw verfahren. Hier wird der Dampf beim ziehen direkt eingeatmet. Diese Art ist für viele Anfänger erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, da sie es von der Zigarette her überhaupt nicht kennen. Es ist für mich persönlich die angenehmere Variante zu Dampfen. Das muss jeder für sich selbst ausprobieren. Am besten im Dampf-Shop eures Vertrauens mal testen.

 

Vor und Nachteile des dampfens

Pro

  • Ihre Hände stinken nicht mehr nach Qualm oder verfärben sich gelblich.
  • Sie atmen keinen Teer mehr ein
  • Zähne verfärben sich nicht so stark wie beim rauchen
  • Die Wohnung oder das Auto riechen nicht mehr nach Qualm
  • Sie riechen nicht mehr unangenehm aus dem Mund
  • Ihre Kleidung riecht nicht mehr nach Qualm
  • Es ist günstiger als Rauchen
  • Sie haben mehr Kondition und fühlen sich Körperlich generell besser.
  • Sie schädigen ihre Mitmenschen nicht durch den Dampf
  • Als Dampfer werden sie von Nichtrauchern eher toleriert, als rauchende Menschen
  • Beim Dampfen entsteht kein Verbrennungsprozess, der giftige Stoffe erzeugt
  • Es ist nachgewiesen, dass Zigaretten sehr schädlich sind. Beim Dampfen wurde bislang nichts dergleichen wirklich erwiesen.
  • Dampfen unterstützt dabei mit dem rauchen aufzuhören
  • Kein Husten mehr nach dem Schlafen (Raucherhusten)
  • Keine stinkenden Aschenbecher mehr
  • Es gibt mittlerweile Langzeitstudien die belegen, das Dampfen weitaus weniger schädlich ist als rauchen.

Contra

  • Die Erstanschaffung guter Geräte ist recht teuer. Im Verhältnis zum Jährlichen Konsum von Zigaretten aber vergleichsweise günstig.
  • Bei Reisen unter Umständen Problematisch
  • Sie atmen weiterhin Nikotin ein

 

Grundlagen – Husten beim Dampfen

Die Reaktion des Körpers einen Hustenreiz auszugeben beim Dampfen liegt meist an einem zu hohen Nikotingehalt im Liquid. Hier ist oft eine schlechte Beratung in Shops die Ursache. Von diversen Anfängern habe ich gehört, dass ihnen zu Anfang eine Nikotinstärke von 9-12mg empfohlen wurde. Das ist in guten Verdampfern schon ziemlich heftig und führt meist zu einem Hustenreiz. Das ist ein klares Anzeichen für zu hohen Nikotingehalt. Mir wurden damals 6mg Empfohlen, was mir aber auch noch viel zu viel war. 3mg war dann genau richtig. Das muss aber jeder für sich selbst herausfinden. Fakt ist nur , wenn ihr Husten müsst ist das ein Anzeichen für zu viel Nikotin. In den Zigaretten sind übrigens Stoffe enthalten, die den Hustenreiz unterdrücken, falls ihr das noch nicht wusstet.

 

Grundlagen – Geregelte und ungeregelte Akkuträger

Zu Beginn rate ich zu einem ungeregelten Akkuträger. An diesen Geräten gibt es nichts einzustellen. Akku einlegen, befüllen und losdampfen. Bei geregelten Akkuträgern sieht das ganze schon etwas komplizierter aus. Hier können sie zwischen temperaturgesteuertem Dampfen und dem Dampfen mit einem Watt oder Volt-Wert wählen. In diesen Bereichen sollten sie sich schon etwas auskennen, denn dort sind einige Sachen die sie beachten müssen.

 

Grundlagen – Akku

Zu Anfang der wichtigste Hinweis. Benutzen sie in ihren Akkuträger auf gar keinen Fall Batterien oder Haushaltsübliche Akkus! Selbst wenn sie in den Akkuträger passen sollten, haben sie absolut nichts darin verloren. Es gibt spezielle Akkus für das Dampfen. Diese können hohe Ströme (Amper) abgeben. Ein normaler Akku oder eine Batterie kann das Gerät zum explodieren bringen, da sie diese hohen Ströme nicht liefern können. Wir sprechen hier von bis zu 25 Ampere und mehr. Verwenden sie keine Akkus unter 20 Ampere in Kombination mit Verdampfern, die im Niederohm-Bereich (kleiner 0,5Ohm) liegen. Achten sie darauf die Akkus richtig herum einzulegen. Es gibt zwar in vielen Akkuträgern Schutzelektronik, diese muss aber nicht zwangsläufig in ihrem Akkuträger verbaut sein. Geht der Akkuträger nicht an, ist dies meist ein Zeichen für falsch eingelegte Akkus.

Wenn sie noch etwas über das Thema erfahren möchten oder ich etwas vergessen habe, schreiben sie mir bitte in die Kommentare. Ich wünsche allzeit gut Dampf und immer einen vollen Tank.

 

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